Bogenbau...


auf den ersten Blick nichts Besonderes sollte man meinen...Doch wer sich genauer damit befaßt oder schon mal den einen oder anderen Bogen selber gebaut hat, begreift schnell das da mehr ist...

Allein die Geschichte greift weit zurück und es ist sehr interessant die Laufbahn des Bogens (egal welche Art und Bauweise) zurückzuverfolgen.

Auch heute nach etlichen Jahren wird der Bogen immer noch sehr geschätzt und entwickelte sich 
in den vielen Jahren immer weiter.

In vielen Ländern der Welt entsprangen die verschiedensten Arten und Bauweisen und wem die Bogenbaulust einmal gepackt hat, der weiss wie interessant es ist mal verschiedene Bogentypen nachzubauen und diese schießen zu können.

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Arten von Bögen...

(grob überschlagen)

Langbogen...

(Selfbow oder Primitivbogen)

Hier liegt der Ursprung des Bogens in der Geschichte bis heute. Ein einfacher Bogen ohne Zielhilfe, welcher instinktiv geschossen wird. Untertypen nach Art der Bauweise wären:

englischer Langbogen
ein gerader, mannshoher Bogen mit schmalen Wurfarmen. Beispiel hierfür wäre der englische Kriegsbogen.

Flachbogen (pyramidal)
ein kürzerer Bogen als der englische Vorgänger, die Wurfarme sind vom Griff aus breit und verlaufen immer dünner bis in die Enden. Die Indianer benutzten diesen Bogentyp.

Recurvebogen...
Bei diesem Bogen sind die Wurfarme zum Ende hin deutlich gebogen. Die Sehne liegt an den Enden der WAs auf und wird erst beim Auszug des Bogens frei. Durch die Biegung bekommt der Bogen mehr Kraft und so kann der Bogen in der Gesamtlänge kürzer als sein Vorgänger gehalten werden. Auch hier gibt es versch. Bautypen:

Einteiliger Recurvebogen:
(besteht aus einem Stück)

Zweiteiliger Recurvebogen:
(wird im Griff evtl. durch eine Metallhülle gehalten)

Dreiteiliger Recurvebogen:
(Besteht aus einem Mittelteil und verschraubbaren oder gesteckten Wurfarmen)

Kompositbogen (Reiterbogen)...

Die Kompositbögen gibt es aus versch. Teilen der Welt und in verschie-densten Ausführungen. So z.B. den osmanischen oder den mongolischen Reiterbogen. Diese Bogenart ist sehr kurz und kann so, wie der Name schon sagt gut vom Pferd aus geschossen werden.Der Bogen hat ebenso wie der Recurvebogen gebogene Enden (die Siyahs) und durch die kurze Bauform (120-140 cm) eine enorme Kraft und einen sehr langen Auszug.

Compoundbogen...

Der moderne Compoundbogen erinnert oft an das Flaschenzugprinzip. Hierbei werden aber die Sehne und die Kabel über exzentrische Umlenkrollen geführt. Dabei enststeht eine Hebelwirkung mit der man leicht hohe Zuggewichte anpeilen kann. So wird das volle Zuggewicht sehr früh erreicht und der Schütze muss selbst im Maximalauszug nur noch einen kleinen Teil der Zugkraft halten. Compoundbögen gibt es in verschiedenen Ausführungen.

Bogenbau Tutorials:

An dieser Stelle werde ich in naher Zukunft einige Bogenbauanleitungen bzw. Leitfäden präsentieren. Welche es Ihnen leichter machen wird einen Bogen in versch. Ausführungen zu bauen. Es werden Anweisungen zu folgenden Typen erscheinen:

Flachbogen
(pyramidaler Indianerbogen)
Baue ich leidenschaftlich gerne :)

Recurvebogen
(dreiteiliger Bogen mit Mittelstück)

Baue ich seit Ende 2018 bis heute (Bilder bald im Bilderbuch)

Kompositbogen
(Reiterbogen)

zuerst aus Rattan/ Manau...später dann original Nachbauten
zumal ich mit echten Reflexbögen erst 2019 anfangen werde.
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